Mischas Projekte


Projekt Juni 2015: Ein langer, transportabler Tisch


Es gibt eine Reihe von Mittelaltermärkten, bei denen auf authentische Darstellung geachtet wird. Solange der Markt nicht offiziell eröffnet wurde und keine Besucher durch das Lager laufen, dürfen auch mal Cola- und Bierflaschen auf dem Tisch stehen, insbesondere am Tag des Aufbaus. Nach der offiziellen Markteröffnung haben Plastikflaschen und alle modernen Errungenschaften im Sichtbereich nichts mehr zu suchen. Dennoch sollen sie im Zugriff sein, also muss ein Sichtschutz her, den ich in Form eines zentralen Kastens im Tisch eingebaut habe.
Hier ein Plastikchaos, das es zu elimieren gilt.

Eine zweite Motivation zum Tisch war ein Ausgleich von unebenem Gelände, das eine gefährliche Schieflage von Bechern und Krügen bedingt.
Hier war ein Niveauausgleich aus Kanthölzern mit Stockschrauben gefordert, der hier allerdings nicht nötig war.

Ein erster Test im Juni 2015 war voll zufriedenstellend, mit Tischdecken wie im ersten Bild ist kein Mangel zu erkennen, dennoch war jede Menge Plastikmüll unerkannt im Zugriff.

Unten ist das Untergestell des Tisches zu sehen, der zum Transport bis auf den Kasten in der Mitte zerlegbar ist.
Die Beine sind herausnehmbar, darauf kommen Fichte/Tanne Platten 120x80cm aus dem Baumarkt.

Ungeölt mit aufgelegten Tischplatten bekommt man einen Eindruck von der Größe des aufgebauten Tisches (275x80cm), die Platten sind mit Nägeln fixiert:



März 2015



Projekt: Baumwollzelt

Man(n) braucht ein Zelt, wenn man im Mittelalterlager nächtigen will. Die Idee, ein Zelt in dieser Größe selbst zu nähen wird dem Preis eines Angebotes gegenübergestellt und verworfen. Ein Zelt wird angeschafft, aber wenigstens das Gestänge will ich selbst herstellen, Edelstahlverbindungen im nicht sichtbaren Bereich der Firststange sollen Probleme beim Aufbau verhindern, Holz quillt, wenn es feucht wird. Es hat sich bewährt und hier steht der ansonsten friedfertige Eigentümer vor dem zum Test im Garten aufgebauten Sachsenzelt, offensichtlich bereit, sein Eigentum zu verteidigen.

Es folgten ein zerlegbares = transportables Bett und die obligatorische Holzkiste, zu sehen unter 2015/April und Hobby:Holz.


April 2014

Projekt: T3 Restauration

Im April 2014 geht es um die Abdichtung der Dachluken unseres VW T3 Campingbusses. Die alten Plastikrahmen sind in die Jahre gekommen und sind nicht mehr dicht, daher muss ein neuer Rahmen für die Dachluken angefertigt werden, der auch das Kunststoffdach in Form bringt.
Die Herstellung bringt Kreissäge und Oberfräse zum Einsatz, viel zu lange waren sie nicht in Gebrauch. Noch vor Einbau des Himmels wird die Dichtigkeit erfolgreich geprüft.

Projekt: Dachausbau


2014 geht es wieder weiter mit den Arbeiten an den noch unvollendeten Bereichen des Dachausbaus.

Die Verkleidung mit Fermacellplatten war zum großen Teil fertiggestellt, der Verputz mit einem Dekorputz bis an den Firstbalken in 3,50m Höhe steht noch aus, ebenso die Unterkonstruktion und Verkleidung des Drempels.

Beleuchtung, Elektroversorgung, Bodenbelag und Ausgestaltung des Arbeitsplatzes nehmen in den ersten Monaten des Jahres Gestalt an.

Die Fertigstellung wird jedoch noch eine Weile dauern, es sind auch noch Entscheidungen offen z.B. der Boden in den Gauben, die ersten 60cm am Fenster könnten mit Fliesen Akzente setzen.

Projekt: Entkalken


Mit der Zeit setzen sich die störenden und Undichtigkeit verursachenden Bestandteile des Brauchwassers in den Armaturen ab und verursachen unnötigen Wasserverbrauch durch tropfende Armaturen, die zudem noch Kalkränder verursachen.

Die an der Wasserzuleitung im Keller angebrachten Neodymmagneten helfen hierbei nicht im gewünschten Maß und so muss gelegentlich eine Kartusche zerlegt und neu gefettet werden. Dabei sind die unterschiedlichen Ausführungen immer wieder für eine Überraschung gut, zum Beispiel mit diesem dichtenden und regulierenden Duschventil, das anstelle des erwarteten keramischen Bauteils zum Vorschein kam.

Der verblassenden Erinnerung zuvorkommend habe ich vor dem Einbau das Bauteil im Foto festgehalten.

Projekt: Mittelalter

Der erste Kontakt zum Mittelalterspektakel ist faszinierend und zeigt beim Besuch der am Markt auftretenden Händler eine Reihe von Möglichkeiten, sich handwerklich zu beteiligen.

Vom Waffenbau wie Bogen mit Holzpfeilen mit Befiederung und Lederköcher, Schutzhandschuh über Kleidung wie Tunika und Gugel bis zu allerlei Gegenständen des täglichen Lebens ist alles eine Herausforderung des modernen Menschen, der gelegentlich mit Online Versteigerungen Material für diese befriedigenden Aktivitäten ins Haus holt.

Die authentische Darstellung des "dunklen Zeitalters" erfordert auch ein eigenes Zelt, um am großen Lager teilzunehmen, hier ein Bild vom Lager in Freisen im August 2013.


Projekt: Arbeitsende

Etwas überraschend ergibt sich die Möglichkeit, sich mit Ruhe und hinreichend Zeit den Projekten zu widmen, die aus Zeitgründen etwas zu kurz gekommen sind. Es gilt, nach 36 Jahren Arbeit jetzt Zeit zu finden, das Erreichte auch zu genießen.
Weitreichende Spaziergänge mit der Hoffnung, farbenfrohe Bilder für trübe Wintertage zu sammeln und frische Luft zu atmen.
Im Herbst sind die Farben im Licht der tiefstehenden Nachmittagsonne besonders schön wie hier die roten Früchte, die an einem Strauch leuchten.
Die Spaziergänge in den Weinbergen entlang der nicht genutzten, unbebauten Flächen mit den wilden Pflanzen und Blumen sind eine Fundgrube von Strukturen, Farben und Düften, es raschelt und kleine Tiere hasten über den Boden.

Befestigung eines Sonnenschutzrollos, ohne den Fensterrahmen zu beschädigen

In der Mietwohnung kann man nicht beliebig Fensterrahmen anbohren, dennoch muss das neue Rollo am Fensterflügel halten, also muss eine Konstruktion her, die eine Beschädigung des Fensterrahmens vermeidet. Hier ist meine Lösung, die eine variable Anpassung an bestehende Fensterrahmen ermöglicht.

Projekt:Programmierbare Steuerung:

Das Projekt Arduino ist eine interessante Variante, ohne selbstgeätzte Platinen und ausgiebiges Löten einfache Steuerungen zu realisieren. Die Hardware liegt bereit, es gilt, aus der Idee ein fehlerfreies Programm zu entwickeln.
Der Compiler und diverse Libraries werden kostenlos zu Verfügung gestellt und die Hardwarekosten halten sich in Grenzen.
Ganz nebenbei ermöglicht dieses Projekt ein solides Gehirntraining, getrieben durch den eigenen Anspruch.

Projekt: Überwinterung der Igel

Der Winter ist vorüber und es wird Zeit, die Igel nach der Überwinterung wieder in die Natur zu entlassen. Noch einmal ein Foto schießen und dann beobachten, wie sie sich unerwartet schnell auf ihren Weg machen.
Sie werden noch eine Weile verpflegt, bis das Futter morgens unberührt in der Schale liegt, sie finden jetzt in der Nacht bei ihren Streifzügen selbst genug, um zu überleben. Gelegentlich sind sie spät abends noch zu hören und erstarren sofort, wenn sie sich im Licht der Taschenlampe entdeckt fühlen.

Projekt: Makrofotografie.

Ein lange gehegter Wunsch wir wahr: Am Mikroskop mit der Spiegelreflexkamera fotografieren und dokumentieren.
Einige Versuche, die Kamera am Stativ über dem Okular zu positionieren waren wenig befriedigend aber da dieses Spezialzubehör nur recht teuer angeboten wurde, dauerte es eine Weile, bis der Wunsch endlich in Erfüllung ging und die Makro und Mikro Ausrüstung vervollständigte.


Mein neuer Sehnengalgen:

Aktiv Bogenschießen bedeutet, regelmäßig das eigene Material zu prüfen und gegebenenfalls auszutauschen, so auch jedes Jahr die Bogensehne.
Es gibt Sehnen zu kaufen, die von irgendwem gebaut wurden und es gibt Material zum Eigenbau von Sehnen nach den eigenen Vorstellungen.
Hier ist der von mir geplante Eigenbau eines Sehnengalgens aus Aluminium zu sehen. Alle Teile sind auf Schlitten montiert und frei verschiebbar.
Man kann das Grundgerüst also auch für eine optische Bank verwenden oder als Makramee-Balken ;-)
Es braucht nur noch etwas Zeit und eine vollständige Betriebsanleitung, bis die erste Sehne für den Recurvebogen gefertigt wird.
Ein Sehnengarnhalter und eine Klemme für den Anfang des Garnes ist angebaut, es fehlt noch eine Referenz zur Wicklung der Öhrchen.
Zu sehen ist das Modell, zur Demonstration in 1m Breite, die Verlängerung wird angesteckt und ermöglicht Sehnen bis 2,20m Länge.
Die Füsse, senkrechte Bolzen und Garnrollenhalter sind frei beweglich und variabel einstellbar.
Im unteren Bild ist der Sehnengalgen vollständig aufgebaut zu sehen, es ist allerdings "nur" eine alte Kauf-Sehne aufgespannt.
Der Preis aller Teile liegt bei 90 Euro und mindestens einem freien Wochende zum Bau des Sehnengalgens.
Voraussetzung für den Bau ist hinreichend handwerkliche Übung in sägen und feilen
und auch die Fähigkeit, Gewinde zu schneiden, M8 und M12 in Stahl und Aluminium.


Im Lauf der Zeit...

Material veraltet, neue Anforderungen ergeben sich und gelegentlich hat sich ein anderes Verständis eingestellt, dann werden Pläne entworfen, das Bestehende anzupassen. So vergehen die Monate, nicht jede Anstrengung wir dokumentiert.

Echsen brauchen Licht, richtiges UV-Licht zur Bildung bestimmter Stoffe zum Stoffwechsel und Knochenbau. Am besten ist natürliches Sonnenlicht, also wird ein Terrarium gebaut, ein baugleiches zweites gleich hinterher, da revierbildende Echsen sofort durch Nicken anzeigen, dass dies hier nun ihr Revier ist ... es kann nur einen geben, also trägt man dies auch gleich in uralter Männermanier mit einer Rauferei aus.

Nun sitzen sie getrennt und nicken sich an.
Sonst bewegen sie sich nicht viel.

Echte Männer halt...
Ansitzjäger...

MP3 und Mikrofone

Es gibt MP3 Player mit und ohne Aufnahmemöglichkeit, manche können sogar direkt Kondensatormikrofone anschließen.
Davon habe ich welche im Einsatz und es ist natürlich kein angebissenes Obst draufgemalt ;-)
Zurzeit laufen Tests mit In-Ear Mikrofonen, um den dreidimensionalen Hörgenuss aufzuzeichnen, ein alter Traum aus der Kunstkopfzeit...
Vier Hörbeispiele (Kopfhörer zwingend erforderlich):
  1. Spaziergang um die philharmonische Oper in Ljubljana
  2. Sommergewitter
  3. Im Garten
  4. Glockenläuten/Stundenschlag

Im Lauf der Zeit entsteht ein Hochbeet, ein Gartenteich, eine neue Küche mit neuer Wasser- und Elektroinstallation und schließlich ein neuer Dachstuhl mit Austausch aller Heizungen, neuer Elektroinstallation und Holzständerausbau. Terrarien werden gebaut und umgebaut und viele kleinere Projekte umgesetzt.
So zum Beispiel die Teilnahme an einer Fangreise nach Sizilien zur Arterhaltung von eierlegenden Zahnkarpfen (Killifische).
Auch ein lang geplanter Pflanztisch und Gartenbänke werden endlich gebaut und in Betrieb genommen, daneben ein neues großes Außengehege:


Renovierungsarbeiten 2009:

Material ermüdet, Anforderungen ändern sich und gelegentlich hat sich ein anderes Verständis eingestellt. Dann werden Pläne entworfen, das Bestehende zu erneuern und anzupassen.
Eigentlich war mein Plan, das bestehende Dach selbst so umzubauen, dass anstelle der erblindeten Dachschrägenfenster Dachgauben zu erstellen waren.
Nach der Beratung mit dem Fachmann wurde schnell klar, dass dies nicht von mir allein durchgeführt werden kann (obwohl das Modell für diese Planung bereits erstellt war). Mit dem Projekt sollte auch eine solide Wärnedämmung hergestellt werden. So wurde eine Dacherneuerung in Auftrag gegeben.
Wenige Projekte übersteigen die eigenen Möglichkeiten und die Umsetzung erfordert fremde Hilfe. Dabei sind nicht alle Erfahrungen positiv zu bewerten.
Unsere Putzerneuerung 2004 hat sehr unterschiedliche Erfahrungenen gebracht, von "nie wieder Handwerker" bis hin zu einer nicht zu übertreffenden Zusammenarbeit und die Katastrophe rettenden Verputzern aus Palästina, mit denen wir wunderbare Abende verbringen durften, die ich nicht vergessen werde.


Transportkäfig

1989 fanden wir einen fast toten Siebenschläfer, der nicht älter als vier Wochen alt war: Die Augen waren noch geschlossen und das Fell spärlich. Er bekam rund um die Uhr alle zwei Stunden mit einer Einwegspritze einen Brei aus Eigelb, Haferflocken, Joghurt, Banane, Apfel und Traubenzucker etc. und erholte sich schnell.
Da wir zu dieser Zeit oft am Wochenende unterwegs waren, musste ein Transportkäfig gebaut werden, der dem kleinen Nager gewachsen war.
Das Bild zeigt den Käfig mit aufgezogener "Krümelschublade".


Ein Bollerwagen muss her:

Es gab Zeiten, da trugen wir schwer an den Utensilien, die für den Nachwuchs benötigt wurden, auch war zu dieser Zeit gelegentlich ein Kind zu müde, selbst zu laufen. In diesen schweren Zeiten habe ich zu meiner Erleichterung einen Bollerwagen gebaut, der als erste Anforderung die Zerlegbarkeit hatte und im Kofferraum unterzubringen sein musste.
Die folgende Bildreihe zeigt:
  1. Der komplett zerlegte Bollerwagen
  2. Detail 1: Der Formschluss am Fußende unten
  3. Detail 2: Der Formschluss am Fußende oben, etwas angehoben
  4. Detail 3: Der Griff, von einer Schraube gehalten
  5. Voll aufgebaut, mit Sonnendach und Kühltaschenrucksack.

Eine Tischleuchte


Walnüsse sollen gut sein gegen Cholesterin
Außerdem lassen sich damit schöne Dinge basteln. Bekannt sind die kleinen Walnußschiffchen mit dem Mast aus einem Streichholz, die mit Kerzenwachs ausgegossen wurden, damit der Mast auch stehenbleibt.
Hier habe ich mit einer Hälfte einer Nussschale eine kleine Tischleuchte mit Messingfuß gebastelt, die auch leuchtet.

Naturdruck

Angeblich bis ins Jahr 900 n.Chr. lässt sich Naturdruck verfolgen, bei dem Indianer Ahornblätter auf ihre Lederhemden legten, um mit der Sonne die Kontur auf das Leder zu übertragen. Später nutzten Apotheker dieses Kontaktverfahren, um Lehrbücher für Heilpflanzen herzustellen. Das Verfahren ist auch für Poesiealben geeignet, um eine natürliche Verzierung anzubringen.
Der Druck wird mit getrockneten Blättern durchgeführt, die mittels einer Walze (Linoldruckwalze) mit Farbe versehen wurden. Das Blatt wird dann mit der eingefärbten Seite auf das zu bedruckende Papier gelegt und gut angepresst. Der erste und vierte Druck sind weniger gut, der zweite und dritte Abzug ist der Beste.
Dieser Druck lässt sich auch sehr gut mit Kindern durchführen.
Statt einer Walze kann auch Schaumstoff zum Auftupfen der Farbe genutzt werden.


Aus der Puppenstube:


Ein Puppenhaus einzurichten ist nicht billig.
Es gibt prinzipiell zwei Möglichkeiten:
  • Im Spielwarenhandel gibt es alles, was das Herz begehrt. Leider ist diese Variante recht kostspielig und es gibt dabei nur zwei Alternativen:
    1. Die Erziehungsberechtigten investieren das Kindergeld der letzten 3 Monate,
      oder
    2. Die Erziehungsberechtigten informieren rechtzeitig Onkel, Tante, Oma, Opa, Schwestern, Brüder, Patenonkel und -tante, Nachbarn und Christkind über den Notstand.
  • Eine ganz andere Möglichkeit der Wohneinrichtungsbeschaffung ist die Bastelkiste. Holzschneidbrettchen ergeben z.B. schöne Schränke oder ein Bett, aus Messingdraht wird ein Waschset mit einer Muschel als Waschbecken:

Mischas Projekt: Webcam


1999 hatte ich mit der Dokumentation im HTML Format begonnen und schnell wurde klar, dass eigene Projekte mit eigenen Bildern bereichert werden müssen, um aussagefähig zu sein.
Vor dem Kauf der Webcam war ich auf der Suche nach Bildern von WebCams, damit ich mir einen Eindruck machen konnte von der Leistung dieser Kameras mit einer Auflösung von 640x480 Pixeln. Ich hatte seinerzeit nichts aussagefähiges finden können, daher wollte ich eine solche Referenz zu Verfügung stellen. 1999 war das Netz noch nicht so ergiebig.

Ende 1999 kam auf der Plattform letsbuyit.com ein Angebot der AVerMedia InterCam-Elite Webcam.
Der "beste Preis" von 79DM (Liste:199DM) wurde erreicht und Anfang Januar 2000 wurde die WebCam ausgeliefert.
Ich war überrascht von der Qualität der Bilder, ich hatte vorher Bilder auf 640x480 reduziert und hatte gemäßigte Erwartungen.




22.6.2000:
Mal eben schnell ein Bild machen für den PC, das war der Grund, eine Webcam anzuschaffen. Leider ist das USB-Kabel nicht so lang, um die WebCam weiter als einen Meter vom PC entfernt einzusetzen.
Andererseits fotografiere ich ausschliesslich auf Schwarzweiß- und Diafilm.
Versuchsweise habe ich die WebCam an einen kleinen Diabetrachter gehalten, den man normalerweise direkt am Auge anhält und die neuen Dias digitalisiert.
Das Ergebnis ist hier zu sehen, eine Kopie des Dias: Der selbstgebaute Bollerwagen, ein anderes Projekt..


16.10.2000:

Dias digitalisieren

Im Jahr 2000 waren elektronische Kameras mit hinreichender Auflösung noch recht teuer, man konnte nicht so recht glauben, dass sich das durchsetzt und so liegen meist Dias bzw Fotos vor, die in eine HTML Seite eingebaut werden.
Ein Papierabzug, der eingescannt werden kann, dauert eine Weile und außerdem muss die Scannerdatei in der Auflösung reduziert verkleinert werden. Deshalb muß die WebCam herhalten, sie bringt kleine Dateien und das sofort. Hier das erste Modell vom Januar 2000, um Dias und Negative zu digitalisieren. Ein Reststück Holz bekam mit Heißkleber einen handelsüblichen Diabetrachter, mit der Oberfräse wurde ein konisches Loch zur Aufnahme der WebCam gefräst.
Aber die erste Version brachte leicht unscharfe Bilder mit dunklem Rand.

Die zweite Version

Ein Problem der Version 1 war die Halterung für die Dias bzw. Negativstreifen und der Bildausschnitt. So ist die links dargestellte Halterung sowohl für die Dias als auch für die WebCam selbst entstanden.
Die Halterung für die WebCam ist ein verkürzter Abflußstopfen für ein 50er Abwasserrohr, er hatte genau den richtigen Durchmesser.
Der Halter für die Dias ist auf einem Schlitten montiert, sodaß der Abstand variabel ist und auch ein Ausschnitt erstellt werden kann.
Das Bild wurde mit dem ausgebauten Innenleben der Webcam gemacht, das Gehäuse musste doch aufs Bild der Kopierstation.


Auf dem linken Bild ist auch der Nahlinsenvorsatz zu sehen, ein Reststück Friathermrohr (Wasserrohr aus Kunststoff) mit einer Linse aus einem 50 Pfennig Objektiv vom Flohmarkt.


7.6.2000:


Die Reste der Geburtstags-Philadelphiatorte wurden leider viel zu schnell von den Schimmelpilzen überzogen.
Damit das Opfer nicht ganz vergebens war, mussten die Pilze unters Mikroskop.

Die WebCam wurde direkt an das Okular (20x) gehalten und über den Computerbildschirm wurde scharfgestellt.

Die Bilder sind Ausschnitte aus den Originalbildern, die kreisförmig das Motiv zeigen:

Vergrößerung 200-fach




Brutblatt (Bryophyllum)

Schon als Kind hat mich diese Pflanze fasziniert, die ihre "Kinder" am Blattrand bis zur Reife bringt und dann abwirft.
Dieses Jahr hat die kräftigste Pflanze auf der Fensterbank unerwartet ein starkes Wachstum eines Stengels entwickelt und ist bis zur Fensteroberkante gewachsen und hat dann Blüten ausgebildet.
Im Januar 2000, als die Blüten entstanden. haben alle Pflanzen dieser Art im Haus keine Jungpflanzen mehr ausgebildet und die vorhandenen abgeworfen.
Erst Ende Mai entwickelten sich an allen Pflanzen im Haus gleichzeitig wieder Jungpflanzen.
Hier die Blüten und die typischen Jungpflanzen am Blattrand:


Kalanchoe daigremontianum





7.2.2000:

Der Bienenstachel

Eine kleine Biene hatte sich an einem warmen Februartag aufgemacht, um etwas Nektar zu naschen. Leider hat sie die kalte Nacht nicht überlebt und lag morgens tot im Garten.
Hier die Aufnahme des Stachels, der nur seitlich Widerhaken hat.
Die Widerhaken am Stachel sind nicht zu sehen, wenn die Biene auf der Seite liegt, sie sind nur zu sehen, wenn man frontal (vertikal) auf den Stachel schaut.

Die Aufnahme entstand ebenfalls mit der WebCam direkt am Mikroskop.


12.6.2000:

Der geborstene IC

Ein vertauschter Spannungsanschluß sorgte für einen zerstörten IC (elektronischer Baustein - Integrated Circuit). Die Webcam bekam als Vorsatz ein 10-fach Okular, wie es die Uhrmacher ins Auge klemmen, damit ist auch dieser Abbildungsmaßstab mühelos zu erreichen, wenn auch die Bildqualität miserabel ist.

Dies ist eine rein private Website, die sich ausschließlich an Freunde und Bekannte richtet.